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| Elsteraner 1. Mannschaft
im Jahre 1932 |
Die Fussballhistorie Bad Elsters ist einerseits
vom großen Engagements des unvergessenen Johannes
Goethel und andererseits vom einstigen Top-Zustand
des Spielfeldes im einst so schmucken Stadion geprägt.
Seit der Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1949
kickte der "Goethel Hannes" für die
Elsteraner. Der Spielgestalter beherrschte fast
perfekt die Fussballtechnik. Er spielte im Mittelfeld
über 40 Jahre lang bis zu seiner schweren Krankheit
für die Bäderstädter, trug viele
Jahre als Sektionsleiter Verantwortung und war als
Schiedsrichter über das Vogtland hinaus bekannt.
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg begann 1945
mit Jugendfussball. Den Nachwuchs betreuten Kurt
Wunderlich und Max Thomä. 1946 kam es zur Gründung
der SG Bad Elster. Gründungsmitglied Karl Lerbs,
der viele Jahre aktiv spielte, war SG-Leiter, Sektionsleiter
Fussball und Schiedsrichter in einem. Lerbs: "Torhüter
Kurt Ballauf, Mittelfeldspieler Max Stadler, Mittelstürmer
Hannes Hannab und Linksaussen Siegfried Lachmann
haben den Nachkriegsfussball geprägt. Wir wurden
Ende der vierziger Jahre zweimal DDR-Meister der
Medizinvereine.
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| erste Mannschaft
im Jahre 1950 |
Im Gründungsjahr der BSG Medizin sahen am 26.März
1950 knapp 10000 Zuschauer im total überfüllten
Stadion das Spiel der Auswahlteams von Sachsen und
Berlin.
Höhepunkte waren von 1952 bis 1956 die Spiele
in Rehau, Herzogenaurach, Bamberg und in Bremen
gegen die Werder Amateure. Seinen größten
Erfolg errang der Verein 1954 mit dem Gewinn der
Meisterschaft im Kreis Oelsnitz. Nach den Aufstiegsspielen
fehlte nur ein Tor zum Aufstieg in die Bezirksklasse.
Ehrenmitglied Horst Ludwig (Senior) spielte seit
1968 in Bad Elster. Er betreute Jahrzehnte als Mannschaftsleiter
die Jugend und das Männerteam und war in der
Vereinsleitung tätig. Ludwig erinnert sich
an einige Kicker aus den fünfziger und sechziger
Jahren, so an die Torhüter Horst Kuschmitz
und Georg Iwanitz, Verteidiger Rudolf Winkler, die
Stürmer Siegfried Götz und Horst Männel.
In den sechziger Jahren wurde der Verein in BSG
Dynamo umbenannt. Spieler verliessen daraufhin den
Verein, einige wechselten zum höherklassigen
Ortsnachbarn nach Adorf, der durch die Textilindustrie
auch deutlich bessere finanzielle Möglichkeiten
hatte. So gab es eine längere Durststrecke,
welche erst mit der Rückbenennung des Vereines
in Medizin Ende der sechziger Jahre beendet wurde.
Von hier ab wurde wieder mit Begeisterung Fussball
gespielt und Elsteraner kehrten zu Ihrem Heimatverein
zurück.
Zu den Leistungsträgern der siebziger und achtziger
Jahre gehörten neben Johannes Göthel,
Libero Horst Ludwig(junior), der heute noch aktive
Mittelfeldspieler Peter Kern und die Angriffsspieler
Klaus Ludwig, Jürgen Götz und Bernd Wagner.
Reizvoll waren besonders die Spiele gegen Adorf
und Bad Brambach vor bis zu 300 Zuschauern.
Am 6. Dezember 1992 wurde aus der SG Medizin der
Fussballverein (FSV) Medizin Bad Elster gegründet.
Mittelfeldspieler Peter Kern, der bereits seit Anfang
der achtziger Jahre Sektionsleiter war, wurde der
Erste Vorsitzende. Torhüter Peter Sörgel
bekleidete von 1999 bis 2002 dieses Amt. Seit November 2002
ist Frank Dobberkau Vereinsvorsitzender.
Die sportliche Bilanz der vergangenen fünfzehn Jahre ist geprägt von
Höhen und Tiefen, wobei man sich zum jetzigen Zeit in einer sportlichen Hochphase
befindet.
Dem Aufstieg in die 1.Kreisklasse Oelsnitz/Vogtland 1993 folgte 1996 die Qualifikation
zur 1. Kreisklasse des Kreisverbandes Vogtland Plauen. Zwei Jahre später
musste aufgrund der schlechteren Tordifferenz den Gang in die 2.Kreisklasse angetreten
werden. In der Saison 2001/2002 wurde durch den Antritt des jetzigen Trainers
Henry Kühn, ein ehemaliger Jugendnationalspieler, eine wahre Fußballeuphorie
ausgelöst. Leider reichte Platz 2 am Ende der Saison nicht zum Aufstieg.
Dieser gelang dann in der Folgesaison und war hart umkämpft, da die Gegner
unserer Mannschaft alles abverlangten. In der Saison 2003/2004, der ersten Saison
in der ersten Kreisklasse machte man dann weiter auf sich aufmerksam und spielte
nach kleineren Anlaufschwierigkeiten bis zum Ende der Saison sogar um den Aufstieg
in die Kreisliga mit. Auf einen beachtlichen Dritten Platz, die beste Position
seit vielen Jahren, konnte man sehr stolz sein. Die nachfolgende und jetzige Saison
wurde daraufhin mit höheren und sehr ehrgeizigen Zielen angegangen. Leider
konnten diese Ziele nicht immer zu 100% umgesetzt werden. Ein guter 5. Platz in
der abgelaufenen und ein 3. Platz in der laufenden Saison müssen aber dennoch
hoch eingeschätzt werden, da die Konkurrenz natürlich auch nicht schlechter
wird. Als einen Höhepunkt kann das Erreichen des Pokalhalbfinales des Kreisverbandes
Vogtland/Plauen im Mai des vergangenen Jahres gewertet werden, das leider in Plauen
mit 0:2 verloren wurde.
Stolz sind die Vorstandsmitglieder auf die geleistete Jugendarbeit der vergangenen
10 Jahre. So leisten vor allem Peter Lauber, Peter Hertel seit Jahren hervorragende
Arbeit und betreuen in zwei Jugendmannschaften 40 Kinder und Jugendliche. Weitere
10 werden beim benachbarten VFC Adorf trainiert und spielen dort in einer Spielgemeinschaft.
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erste
Mannschaft im Jahre 1988 anlässlich
des
60. jährigen Jubiläum |
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| erste
Mannschaft des Jahres 1972/73 |
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