In der Kieferorthopädie gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die je nach Schweregrad und Ausmaß der Fehlstellungen unterschiedlich eingesetzt werden. Die häufigste und bekannteste Behandlung ist die Zahnspange. Zahnspangen können fest (dauerhaft) oder herausnehmbar sein und werden entweder im Ober- oder Unterkiefer getragen. Sie können auch bei Erwachsenen angewendet werden, wenn die Zähne noch in Bewegung sind. Unter www.kfo-rubel.de erhalten Sie alle rundum Infos.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Funktionsbehandlung. Dabei wird versucht, die natürlichen Kräfte des Kiefers zu nutzen, um ihn in die richtige Position zu bringen. Die Funktionsbehandlung kann mit verschiedenen Geräten durchgeführt werden, zum Beispiel mit einem Schräghebelapparat oder einer Schiene. Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte chirurgische Behandlung. Hier werden im Rahmen einer Operation Knochen und Weichgewebe des Kiefers so verändert, dass die Zähne in die richtige Position gebracht werden können. Diese Behandlungsmethode wird jedoch nur in seltenen Fällen angewendet, da sie relativ invasiv ist.

Die häufigsten Behandlungsmethoden sind:

Kiefergelenksbehandlung (Gnathologie): Bei dieser Behandlungsmethode wird das Zusammenspiel von Kiefergelenk und Kaumuskulatur optimiert. Dadurch kann die Funktion des Kausystems verbessert werden.

Zahnspangentherapie (Orthodontie): Durch die Anwendung von festen oder herausnehmbaren Zahnspangen werden die Zähne in eine harmonische Reihenfolge gebracht. In der Regel dauert eine Zahnspangentherapie zwischen 12 und 24 Monaten.

Retainer-Therapie: Retainer sind spezielle Schienen, die nach Abschluss einer Zahnspangentherapie getragen werden, um ein Wiedereinsetzen der Fehlstellung zu vermeiden.

Ästhetische Korrekturen: Mit moderner ästhetischer Zahnmedizin lassen sich unter anderem Verfärbungen der Zähne behandeln und kosmetische Fehler korrigieren

Was kostet eine Behandlung in der Kieferorthopädie?

Eine Behandlung in der Kieferorthopädie kann sehr unterschiedlich viel kosten. Dabei ist es wichtig zu berücksichtigen, welche Art der Behandlung notwendig ist und wie lange die Behandlung andauern wird. Die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung können daher sehr unterschiedlich ausfallen. In der Regel müssen Sie mit Kosten von 500 bis 3000 Euro rechnen. Eine Behandlung in der Kieferorthopädie ist nicht ganz billig, aber dafür bekommt man auch ein sehr gutes Ergebnis. Die Kosten richten sich natürlich immer nach dem Ausmaß der Behandlung und ob es sich um eine private oder gesetzliche Krankenversicherung handelt. In der Regel muss man mit etwa 1500 Euro rechnen. Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt man meistens einen Zusatzbetrag von 10-20 Prozent, bei einer privaten Krankenversicherung ist die Behandlung in der Regel komplett übernommen.

Fazit

Kieferorthopädie ist eine wirksame Behandlungsmethode für malocclusion, die Kiefer und Zähne in eine korrekte Position bringt. Es ist jedoch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Behandlung nicht von heute auf morgen abgeschlossen ist. Die Dauer der Behandlung hängt von der Schwere der Malocclusion sowie vom Alter und dem Gesundheitszustand des Patienten ab. Die Kosten für die Behandlung sind ebenfalls von diesen Faktoren abhängig. In jedem Fall lohnt es sich jedoch, in die Behandlung zu investieren, da sie langfristig betrachtet sehr wirksam ist. Kieferorthopädie ist ein sehr komplexes und vielschichtiges Thema. Die Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen, Kieferfehlstellungen und anderen Zahnstörungen erfordert viel Erfahrung und Fachwissen. Um die bestmögliche Behandlung für jeden Patienten zu garantieren, sollte man sich immer an einen Spezialisten wenden. Damit ist es wichtig, sich gut informieren zu lassen und die Behandlung von einem Facharzt durchführen zu lassen. In den meisten Fällen lohnt sich die Kieferorthopädie jedoch, da die Ergebnisse nachhaltig sind.